
Christian Alexander Lang (CAL)
CAL wurde 1971 in Berlin geboren. Schon als kleiner Junge war er vom Zusammenspiel von Licht und Schatten und der Schönheit der Natur fasziniert. Im Alter von 12 Jahren erhielt er von seiner Mutter seinen ersten fotografischen Apparat, eine Rollei 35SE. Parallel zur Fotografie entwickelte er, angeregt durch das Klavierspiel seines Vaters, auch eine große Leidenschaft für die Musik. Ab 1990 studierte Lang unter Prof. Erika Fischer-Lichte und Prof. Albrecht Riethmüller Musik-, Theater- und Filmwissenschaften an der Freien Universität Berlin. Ein Zusatzstudium an der Kaskeline-Filmakademie führte ihn Mitte der 90er nach New York, wo er das Filmemachen an der New York Film Academy unter der Führung Jerry Sherlocks erlernte. Mit seinem dort produzierten Kurzfilm „The Well-Tempered Piano“ wurde er zu diversen Filmfestivals eingeladen und erhielt erste Preise. Parallel arbeitete er für diverse Filmproduktionen u.a. mit Größen wie Oscar-Gewinnerin Rita Moreno und Michael J. Fox zusammen. 2003 folgte mit dem Kurzfilm „Durst“ die Nominierung zum Deutschen Kurzfilmpreis. Ein Jahr darauf nahm er an der Berlinale als „Berlinale Talent“ teil.
Neben seiner Tätigkeit als Filmemacher und Kameramann wurde sein Wunsch, sich fotografisch auszudrücken, zunehmend größer. Mit dem Erwerb einer analogen Hasselblad Mittelformatkamera erfüllte er sich seinen Kindheitstraum und begann an Portraitserien zu arbeiten. Um die Ausdrucksmöglichkeiten nochmals zu erweitern, schaffte er sich eine Großformatkamera von Arca Swiss an. Mit ihr konnte er nun seine Ideen von außergewöhnlichen Perspektiven, einer enormen Abbildungspräzision und dem Blick auf überraschende Details realisieren.
Seit 2008 gibt er regelmäßig auch Kamera- und Lichtseminare an der Universität der Künste Berlin.